Tar­but

Konzert: Daniel Weltlinger Quartett

sep

Kon­zert

Daniel Weltlinger Quartett

Sonn­tag, 14. Sep­tem­ber 2025, 17 Uhr
Ein­lass: 16.30 Uhr

Ein­tritt: 8 €

Ort: Kul­tur­fo­rum, Fried­richstr. 16, 65185 Wiesbaden

Kar­ten­vor­ver­kauf vor Ort:
Tou­rist Infor­ma­ti­on, Markt­platz 1, 65183 Wies­ba­den | Tel. 0611–1729 930

Öff­nungs­zei­ten: Mo. – Sa. 10.30 – 17.30 Uhr

Even­tu­el­le Rest­kar­ten an der Abend­kas­se erhältlich.
(Bestuhlt bei frei­er Platzwahl)

(Foto: © Ste­fan Blauth)

Das Dani­el Welt­lin­ger Quar­tett wird gelei­tet vom inter­na­tio­nal bekann­ten aus­tra­li­schen Gei­ger, Kom­po­nis­ten und Pro­du­zen­ten Dani­el Welt­lin­ger, der seit vie­len Jah­ren in Ber­lin lebt. Er arbei­te­te unter ande­rem mit Lulo Rein­hardt, Kars­ten Troy­ke und dem Moka Efti Orches­tra zusam­men. Die Musik des Ensem­bles basiert auf Ori­gi­nal­kom­po­si­tio­nen und Impro­vi­sa­tio­nen, die rea­le Geschich­ten in Klang über­set­zen und Ele­men­te aus Klez­mer, ost­eu­ro­päi­scher Volks­mu­sik, Jazz und frei­er Impro­vi­sa­ti­on vereint.

Das 2019 erschie­ne­ne Debüt­al­bum „Szol­nok” erzählt die bewe­gen­de Geschich­te von Welt­lin­gers Gei­ge, die er von sei­nem unga­ri­schen Groß­va­ter erb­te. Die­ser wan­der­te zwi­schen 1920 und 1922 zu Fuß von Ungarn nach Frank­reich – mit nichts als die­ser Gei­ge bei sich.

Szol­nok“ folgt die­sem his­to­ri­schen Weg und ver­webt Erin­ne­rung, Migra­ti­on und Iden­ti­tät zu einem musi­ka­li­schen Nar­ra­tiv. Es ist zugleich eine Geschich­te über Zeit, Kon­ti­nui­tät und das Fort­be­stehen von kul­tu­rel­lem Erbe – per­sön­lich erzählt und musi­ka­lisch verarbeitet.

Mit gro­ßer sti­lis­ti­scher Offen­heit und impro­vi­sa­to­ri­scher Frei­heit schafft das Dani­el Welt­lin­ger Quar­tett einen emo­tio­na­len Klang­raum, der Geschich­ten greif­bar macht – poe­tisch, inten­siv und hochmusikalisch.

Welt­lin­ger und sein Quar­tett bewe­gen sich so leicht­fü­ßig zwi­schen den Idio­men, dass sie, egal ob sie einen in der euro­päi­schen Tra­di­ti­on ver­wur­zel­ten Wal­zer oder eine Swing-Jazz-Melo­­die spie­len, eine wun­der­sa­me Schwe­re­lo­sig­keit erreichen.“
John Shand, Syd­ney Mor­ning Herald

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