Jüdisches Lehrhaus

Feldenkrais – Mensch und Methode

Donnerstags 4 x 90 Min., 19 — 20.30 Uhr
am 14.11, 21.11., 28.11. und 05.12.

Ort: Jüdische Gemeinde Wiesbaden

Kosten: 58 € | Anmeldung erforderlich

(Bild: © Marion Coers)

Sich selbst zu erkennen scheint mir das Wichtigste zu sein, was ein Mensch für sich tun kann.“

Moshé Feldenkrais (geb. 6. Mai 1904 in Slawuta, Russisches Kaiserreich – verst. 1. Juli 1984 in Tel Aviv), Physiker, Hirnforscher, Judomeister und Begründer der nach ihm benannten Feldenkrais®-Methode.
Wer ist dieser geniale Wissenschaftler, der als 14‐jähriger alleine aufbrach um von Weißrussland nach Palästina zu kommen?
Er hatte eine Pistole in seinem Stiefel, ein Mathematikbuch im Rucksack, aber keinerlei amtliche Dokumente.
1940, mit 36 Jahren, er schrieb gerade an seiner Doktorarbeit in Physik, floh er aus dem von Nazis besetzten Paris. Diesmal befanden sich in seinen zwei Koffern einige der wichtigsten naturwissenschaftlichen Geheimnisse Frankreichs, die es vor den Deutschen zu schützen galt.
In den Jahren 1956/57 arbeitet Feldenkrais mit dem 70‐jährigen Premierminister Israels, Ben Gurion und stellt ihn im wörtlichen Sinne auf den Kopf. Das Foto vom auf dem Kopf stehenden Ben Gurion ging um die Welt.
Von nun an war Feldenkrais der Mann, der Ben Gurion auf den Kopf gestellt hat.
Ganz Israel wollte jetzt wissen, wer dieser Mann ist, der den Premierminister nicht nur von seinen Schmerzen befreit, sondern ihn auf wundersame Weise sogar verjüngt hatte.
Warum und womit hatte ausgerechnet er helfen können, obwohl doch alle Ärzte versagt hatten? Worin liegt das Geheimnis seiner Methode?
Tauchen Sie ein in die Lebensgeschichte eines außergewöhnlichen Menschen und erfahren Sie die Wirkungsweise seiner Arbeitsmethode an Leib und Seele.
Für die praktischen Übungen bitte eigene Matte und Decke, sowie bequeme Kleidung mitbringen.

Durchführende: Karoline Röhr, lizenzierte Feldenkrais®-Practitioner

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