Jüdi­sches Lehrhaus

Führungen über den Friedhof „Schöne Aussicht“

Füh­run­gen

Sonn­tag, 19. Sep­tem­ber, 11.30 – 12.30 Uhr und 12.40 – 13.40 Uhr

Treff­punkt: Ein­gang des Fried­hofs, Schö­ne Aus­sicht 6
Refe­ren­ten: Dr. Kathe­ri­ne Lukat, Stadt­ar­chiv Wies­ba­den, und Ste­ve Land­au, Lei­ter des Jüdi­schen Lehr­hau­ses, haben die Online-Aus­­stel­­lung zur “Schö­nen Aus­sicht” gemein­sam kuratiert.

Kos­ten­frei | Anmel­dung erfor­der­lich mit Angabe
des Vor- und Nach­na­mens, Adres­se und Telefonnummer

(Bild: © Igor Eisenshtat)

Schon im 14. Jahr­hun­dert bestand ein jüdi­scher Fried­hof in Tau­­nus­stein-Wehen. Er dien­te auch den weni­gen jüdi­schen Fami­li­en Wies­ba­dens als Begräb­nis­stät­te. Bis ins 18. Jahr­hun­dert blieb dies der ein­zi­ge Fried­hof für die Wies­ba­de­ner Juden.

Dann aller­dings, als ihre Zahl anwuchs, wur­de der Wunsch nach einem eige­nen Fried­hof grö­ßer. Im Jahr 1750 ging die­ser Wunsch in Erfül­lung, maß­geb­lich vor­an­ge­trie­ben von dem lang­jäh­ri­gen Gemein­de­vor­ste­her Eli Jiz­chak ha Levi — sei­nes ist auch das ers­te Grab auf dem Fried­hof „Auf dem Kuh­berg“ (spä­ter dann „Schö­ne Aussicht“).

Der jün­ge­re Teil des Fried­hofs geht auf das Jahr 1851 zurück. Das Gesamt­en­sem­ble des Fried­hofs ist trotz sei­nes Alters immer noch ein Klein­od und Kul­tur­denk­mal der Stadt. Mit Mit­teln des Regie­rungs­prä­si­di­ums Darm­stadt fin­den seit eini­gen Jah­ren umfang­rei­che Reno­vie­run­gen statt.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter
www.juedische-geschichte-wiesbaden.de

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