Jüdi­sches Lehrhaus

Führung über den jüdischen Friedhof in Biebrich

Seit Jahr­hun­der­ten leb­ten Juden …

(Bild: © Igor Eisensthat)

Sonn­tag, 5. Juni, 11.30 – 13 Uhr

Treff­punkt: in Biebrich, Bern­hard-May-Str. 26, Trauerhalle

Die Teil­nah­me ist kostenfrei

Seit Jahr­hun­der­ten leb­ten Juden in Biebrich und Mos­bach. Die ältes­ten Grä­ber sind auf dem Fried­hof in Tau­nus­stein-Wehen zu suchen, wo jedoch weni­ge Stei­ne erhal­ten sind. Aber die Spu­ren vie­ler Biebri­cher Juden las­sen sich neben denen auf dem alten Wies­ba­de­ner Fried­hof „Schö­ne Aus­sicht“ auf dem Biebri­cher Fried­hof fin­den, der 1890 ange­legt wurde.

So wur­de Moritz Sen­der im Sep­tem­ber 1929 in Biebrich bestat­tet, zahl­rei­che bedeu­ten­de Vor­fah­ren noch auf dem alten Fried­hof. Sei­ne Toch­ter Toni, geb. 1888, Reichs­tags­ab­ge­ord­ne­te der SPD von 1920 – 33, emi­grier­te und starb 1964 in New York.

Ein Grab­stein von gro­ßer Bedeu­tung ist der des jüdi­schen Leh­rers und Gelehr­ten Dr. Selig­mann Baer, 1825 als Sohn des Löb Baer, Schutz­ju­de in Mos­bach bei Biebrich gebo­ren, 1882 zum Ehren­bür­ger ernannt, gestor­ben 1897.

Refe­ren­tin: Doro­thee Lott­mann-Kae­se­ler, Juristin

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