Jüdi­sches Lehrhaus

Georg Goldstein – Zur Erinnerung

Film & Gespräch


Film­ge­spräch über Zoom

Diens­tag, 2. Novem­ber, 19 Uhr

Kos­ten­frei | Anmel­dung per E‑Mail erforderlich

(Bild: © Samm­lung Doro­thee Lottmann-Kaeseler )

Dok­tor Georg Gold­stein aus Bres­lau leb­te mit sei­ner Frau Mar­ga­re­the und den Kin­dern Bar­ba­ra und Franz in Wies­ba­den. Als Direk­tor trug er ab 1912 über 20 Jah­re ent­schei­dend zum Erfolg der „Deut­schen Gesell­schaft für Kauf­­manns-Erho­­lungs­­hei­­me“ (GKH) bei. 1930 bei der Ein­wei­hung des „Hau­ses auf der Alb“ in Bad Urach äußer­te er sich als Bau­herr selbst­be­wusst über die Ziel­set­zung, mit dem moder­nen Gebäu­de der sozia­len Für­sor­ge der Ange­stell­ten zu die­nen. Aber bereits am 10. Juni 1933 ent­ließ ihn der Vor­stand der GKH.

Der Ver­lust von beruf­li­cher Posi­ti­on und Aner­ken­nung ver­letz­te ihn sehr. Weil ihm auch die mate­ri­el­le Basis geraubt wur­de, gelang nur den Kin­dern die Emi­gra­ti­on; Gold­stein und sei­ne Frau wur­den in Ausch­witz ermordet.

Doro­thee Lot­t­­mann-Kae­­­se­­ler und Harald Kunt­ze wer­den im Inter­view mit Dr. Kathe­ri­ne Lukat und Ste­ve Land­au über die Idee zum Film und zur Bedeu­tung Gold­steins auch für Wies­ba­den berichten.

Den Film wird eine Woche vor der Ver­an­stal­tung hier abruf­bar sein.

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