Jüdi­sches Lehrhaus

Franz Kafkas Glauben und Humor Kurzgeschichten, Aphorismen und Aufzeichnungen

Diens­tag, 12. Novem­ber, 18 – 21 Uhr
Ort: Vil­la Schnitz­ler, Biebri­cher Allee 42, Bibliothek

Kos­ten: 26 € — mit klei­ner Bewir­tung (Brot und Wein) in der Pause.
Anmel­dung bei der Volks­hoch­schu­le Wiesbaden

Tele­fon 0611–9889–0, Mail: anmeldung@vhs-wiesbaden.de
Home­page: www.vhs-wiesbaden.de — Kurs Nr. T20135

Kaf­­ka-Den­k­­mal von Jaros­lav Róna
in Prag, das den in Teil II der
Erzäh­lung erwähn­ten Ritt darstellt.

Wer die Fra­gen nicht beant­wor­tet, hat die Prü­fung bestan­den” — Franz Kaf­ka ist wohl der am häu­figs­ten inter­pre­tier­te deutsch­spra­chi­ge jüdi­sche Schrift­stel­ler welt­weit. Sein enger Freund und Ver­trau­ter, der Phi­lo­soph Felix Weltsch, sah als einer der ers­ten Inter­pre­ten, dass Kaf­kas Tex­te meist kei­ne in sich schlüs­si­ge Welt­sicht erge­ben, jeder Gedan­ke für sich steht, eini­ge ein­an­der ergän­zen, ande­re sich wider­spre­chen —  und die­se Wider­sprü­che Kaf­kas Glau­ben und Humor offen­ba­ren. Weltsch legt über­zeu­gend dar, “dass eben die­se Unklar­hei­ten zur reli­giö­sen Posi­ti­on Kaf­kas gehö­ren. Nie wird die Tran­szen­denz sel­ber ange­zwei­felt.” Vor die­sem Hin­ter­grund wer­den Tex­te Kaf­kas gemein­sam inter­pre­tiert. Wit­zi­ge Kaf­­ka-Kom­­men­­ta­­re von Phil­ipp Roth, Wolf­gang Hil­des­hei­mer u.a. run­den den Abend ab.

Tex­te wer­den zur Ver­fü­gung gestellt. Inklu­si­ve Bewir­tung mit But­ter­bro­ten, Käse, Trau­ben, Oli­ven, Was­ser und Wein. Die Kurs­ge­bühr ist nicht ermäßigbar.

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Volks­hoch­schu­le Wiesbaden

Refe­rent: Hart­mut Boger, Vor­stand der Volks­hoch­schu­le Wiesbaden

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