Jüdi­sches Lehrhaus

Leben – Sterben – Tod im Judentum

Vor­trag

Don­ners­tag, 18. Novem­ber, 19 Uhr
Ort: Jüdische Gemein­de Wies­ba­den
Kos­ten­frei | Anmel­dung erfor­der­lich mit Angabe
des Vor- und Nach­na­mens, Adres­se und Telefonnummer

Seid frucht­bar und füllt die Erde an!“ Das ist die Auf­ga­be, die Gott Adam (hebr. Mensch) gege­ben hat. Der Schutz des Lebens stellt im Juden­tum das höchs­te Gebot dar. Um es zu erhal­ten, dür­fen nicht nur, es müs­sen Ver­bo­te gebro­chen wer­den. Sinn und Ziel des Lebens erkennt man, wenn man bewusst lebt. Es exis­tiert die Vor­stel­lung, dass man nach dem Tod erken­nen kön­ne, wel­che see­li­schen Fin­ger­ab­drü­cke man in die­ser Welt hin­ter­las­sen hat.

In der hebräi­schen Spra­che gibt es unzäh­li­ge Wor­te für „Tod“. Syn­onym kann zum Bei­spiel „gekün­digt“ ver­wen­det wer­den. Dahin­ter steht die Idee, dass sich mit dem Tod die Rol­le ändert und, dass der Mensch auf eine ande­re Wei­se wei­ter­lebt. Der Tod kann also als eine „Kün­di­gung“ zuguns­ten einer ande­ren Posi­ti­on ver­stan­den werden.

Rab­bi­ner Shlo­mo Ras­kin, Seel­sor­ger im jüdi­schen Alten­heim in Frank­furt, wird uns in sei­nem Vor­trag prak­ti­sche Tipps für unse­ren All­tag mit­ge­ben. Außer­dem erfah­ren wir auf wel­chem Fun­da­ment, die „Brü­cke des Lebens“ steht, was sich dazwi­schen befin­det und wel­che Lebens­auf­ga­ben wir zu bewäl­ti­gen haben.

Der Vor­trag fin­det im Rah­men der Pro­gramm­rei­he „Auf Leben und Tod“ statt.

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