Tar­but

Lesung mit Sara Klatt

nov

Lesung mit Sara Klatt

Das Land, das ich dir zeigen will“

Mode­ra­ti­on: Eldad Sto­bez­ki (Lite­ra­tur­ver­mitt­ler)

Mitt­woch, 5. Novem­ber 2025, 19 Uhr

Ort: Jüdi­sche Gemein­de Wies­ba­den, Fried­richstr. 33, 65185 Wiesbaden

Anmel­dung erfor­der­lich | Ein­tritt frei | Spen­den sind willkommen

(Foto: © Ben­ja­min Zibner)

Eine jun­ge Frau auf den Spu­ren ihres Groß­va­ters – eine Suche nach dem, was Ver­bun­den­heit wirk­lich bedeutet

Das Isra­el mei­nes Groß­va­ters von 1948 ist ein ande­res, als das mei­nes Vaters von 1961. Es ist wie­der ein ande­res, als das Isra­el mei­ner Kind­heit oder das mei­ner Jugend und es ist ein ande­res Isra­el, als das von heute.“

Isra­el – das Land, das sie als Kind oft besuch­te, da ein Teil ihrer Fami­lie hier vor Jahr­zehn­ten Zuflucht fand. Es ist das Land der Men­schen, die S. durch Erzäh­lun­gen ihres Groß­va­ters ken­nen­lern­te, und gleich­zei­tig der Men­schen, denen sie heu­te beim Tram­pen zwi­schen Tel Aviv und Jeru­sa­lem begeg­net. Frü­her, da gab es den Unter­grund­kämp­fer Jitz­chak, der Toma­ten in der Wüste über­le­ben las­sen konn­te. Es gab Eva und Zwi Gold­berg, die ihre Sehn­sucht nach der alten Hei­mat mit deut­schen Rosen zu besänf­ti­gen ver­such­ten. Heu­te ist da Moham­mad, der in einem Tech­­no-Club auf­legt und nicht über sei­ne jüdi­sche Exfreun­din hin­weg­kommt. Es gibt den Sied­ler Rafi und den Bedui­nen Abdal­lah, die wie Zwil­lings­brü­der aus­se­hen, aber kei­ne sind. Und es gibt den Café­be­sit­zer Lior, der davon träumt, mit sei­ner Toch­ter einen Road­trip in einem him­mel­blau­en VW-Bus zu machen. Und wäh­rend S. immer mehr über das Leben die­ser Men­schen lernt, eröff­net sich ihr Stück für Stück die eige­ne Geschich­te, die ihres Vaters, ihres Groß­va­ters – und ihr eige­ner Platz in die­sem Land.

Sara Klatt zeigt uns ein Land, so viel­schich­tig wie sei­ne Bewoh­ner, und nimmt uns mit auf eine außer­ge­wöhn­li­che Rei­se durch das heu­ti­ge und das ver­gan­ge­ne Isra­el. Ein Land vol­ler Leben­dig­keit, aber auch ein Land zwi­schen Traum und Trauma.

Ein famo­ser Erst­ling. Klar, ehr­lich, span­nend. Wir wol­len noch mehr von Sara Klatt lesen.“
Rafa­el Seligmann

Die­ses Buch macht einen fer­tig! Sara Klatt ent­fal­tet ihre Geschich­te erst sanft, dann durch­drin­gend, und ver­webt Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart zu einem bild­ge­wal­ti­gen und sprach­lich her­aus­ra­gen­den Roman. Gro­ße Leseempfehlung!“
Joa­na Osman

In Koope­ra­ti­on mit: Deutsch-Israe­­li­­sche Gesell­schaft Wies­ba­den e.V.