
Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18 Uhr
Ort: Jüdische Gemeinde Wiesbaden

Vortrag
Mediale Berichterstattung und Antisemitismus seit dem 7. Oktober 2023
Der Krieg zwischen Israel und der Hamas ist auch ein Kampf um die politische Deutungshoheit. Medien spielen dabei eine zentrale Rolle. Zugleich erlebt die Welt die stärkste Welle antisemitischer Anfeindungen seit der Shoa.
Welche Verantwortung tragen Medien für diese Entwicklung? Und wie beeinflusst ihre Berichterstattung die Wahrnehmung des Terrorangriffs der Hamas vom 7. Oktober 2023? An ausgewählten Beispielen zeigt der Vortrag, wie die Ereignisse seit dem 7. Oktober dargestellt wurden und wie Berichterstattung unsere Sicht auf den Konflikt prägt.
Esther Schapira ist Buchautorin und schreibt für verschiedene Print- und Onlinemedien, unter anderem für die Jüdische Allgemeine Zeitung. Bis 2021 leitete sie die Abteilung „Fernsehen/Politik“ beim Hessischen Rundfunk und kommentierte regelmäßig in den „Tagesthemen“. Mehrere ihrer Fernsehdokumentationen wurden mit Preisen ausgezeichnet, zum Beispiel „Das Kind, der Tod und die Wahrheit – wer erschoss Mohammed Al Durah?“. Gemeinsam mit Georg M. Hafner ist sie Trägerin der Buber-Rosenzweig-Medaille.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Diversity Team der Hochschule RheinMain im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu-Antonio-Stiftung statt

















