Jüdi­sches Lehrhaus

Sarah Levy liest aus ihrem Buch „Kein anderes Land“

Lesung

Don­ners­tag, 12. März 2026, 19 Uhr
Ort: Jüdi­sche Gemein­de Wiesbaden

Anmel­dung erfor­der­lich | Ein­tritt frei | Spen­den sind willkommen

(Foto: © Privat)

Sarah Levy liest aus ihrem Buch „Kein anderes Land“

Ist das noch mein Land? Die­se Fra­ge stellt sich Sarah Levy, seit sie erlebt, wie Isra­els rechts­na­tio­na­le Regie­rung die Gesell­schaft spal­tet. Dann greift die Hamas am 7. Okto­ber 2023 an. Der Krieg ver­än­dert das Leben der jun­gen Mut­ter in Tel Aviv schlag­ar­tig. Sie flieht mit Part­ner und Kind nach Frank­furt am Main – und merkt, dass Deutsch­land ihr nicht mehr Hei­mat ist. Doch auch das Isra­el, in das sie zurück­kehrt, ringt um sei­ne See­le. Freun­de tra­gen Waf­fen, Ver­wand­te wün­schen Paläs­ti­nen­sern die Aus­lö­schung, Nach­barn ver­däch­ti­gen sie, Sol­da­ten zu ver­ra­ten. Der All­tag zwi­schen Schutz­bun­ker und Ver­lust bringt sie an ihre Gren­zen – als Mut­ter, Part­ne­rin und Deut­sche, die ver­steht, dass die Hoff­nung auf Frie­den längst brü­chig ist. Wer wird ihr Sohn, wenn er dort aufwächst?
Mit kri­ti­schem Mit­ge­fühl beschreibt Levy, wie Radi­ka­li­sie­rung und Pola­ri­sie­rung ein Land ver­än­dern – und sie selbst.

Sarah Levy, 1985 gebo­ren, ist freie Jour­na­lis­tin (u.a. DIE ZEIT). Seit 2018 koor­di­niert sie das Pro­jekt stopantisemitismus.de und arbei­tet für ver­schie­de­ne Stiftungen.

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