Jüdi­sches Lehrhaus

Suchen oder Abwarten? Umgang mit belasteter Kunst in evangelischen Kirchen

Vor­trag & Podiumsdiskussion

Don­ners­tag, 22. Janu­ar 2026, 19 Uhr
Ort: Frie­d­rich-Nau­­mann-Saal, Haus an der Markt­kir­che Wiesbaden

Teil­nah­me kostenfrei

(Bild: Hef­tig dis­ku­tiert wur­de der Umgang mit der Mar­­tin-Luther-Gedäch­t­­nis­kir­che in Ber­­lin-Mari­en­­dorf (Erbau­ungs­zeit 1933 – 1935). Im Bild: Sym­bol­f­lie­sen im Tri­umph­bo­gen. An zwei Stel­len erkennt man, dass hier Haken­kreu­ze ent­fernt wurden.
Quel­le: Wiki­me­dia com­mons.)

Suchen oder Abwarten? Umgang mit belasteter Kunst in evangelischen Kirchen

Von Zeit zu Zeit geht ein Auf­schrei durch die Öffent­lich­keit, wenn anti­se­mi­ti­sche und/oder anti­ju­da­is­ti­sche Dimen­sio­nen von christ­li­chen Kunst­wer­ken publik wer­den. Die Evan­ge­li­sche Lan­des­kir­che Ber­­lin-Bran­­den­­burg-Schle­­si­­sche Ober­lau­sitz (EKBO) will die­se „Ent­de­ckun­gen“ nicht län­ger dem Zufall über­las­sen, und hat sich daher selbst dazu ver­pflich­tet, auf allen Ebe­nen aktiv nach Kunst­wer­ken mit anti­se­mi­ti­schen und/oder NS-Bezü­­gen zu suchen.

Von die­ser Pio­nier­ar­beit berich­tet die kirch­li­che Beauf­trag­te für Erin­ne­rungs­kul­tur der EKBO, Mari­on Gar­dei. Im Anschluss an ihren Impuls­vor­trag dis­ku­tie­ren wir mit ihr, mit Dr. Mar­kus Zink (Kunst­be­auf­trag­ter der Evan­ge­li­schen Lan­des­kir­che Hes­­sen-Nas­­sau) und dem Beauf­trag­ten für Inter­re­li­giö­sen Dia­log Dr. Dr. Peter Noss die Situa­ti­on in unse­rer Region.

Die Teil­nah­me ist kos­ten­frei, eine Anmel­dung ist nicht erforderlich.

Eine Ver­an­stal­tung des Evan­ge­li­schen Deka­nats Wies­ba­den in Koope­ra­ti­on mit der Gesell­schaft für Chris­t­­lich-Jüdi­­sche Zusam­men­ar­beit e.V., der Jüdi­schen Gemein­de Wies­ba­den, dem Zen­trum Öku­me­ne und dem Zen­trum Ver­kün­di­gung der EKHN.

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