Jüdi­sches Lehrhaus

Texte im Überfluss — Erinnerung ist Leben

Schrift­aus­le­gung


Sonn­tag, 14. Novem­ber, 16.30 – 18.30 Uhr
Ort: Jüdi­sche Gemein­de Wiesbaden
Infor­ma­tio­nen über die Hygie­ne­be­stim­mun­gen fin­den Sie hier.

Kos­ten­frei | Anmel­dung erfor­der­lich mit Angabe
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Erin­nern ist ein zen­tra­ler Bestand­teil des Juden­tums. Allein in der hebräi­schen Bibel kommt der Wort­stamm „sachar“ (erin­nern) 169 Mal in ver­schie­de­nen gram­ma­ti­ka­li­schen For­men vor. Infol­ge der Zer­stö­rung des Zwei­ten Tem­pels im Jahr 70 u. Z. hat­te das Juden­tum kei­nen insti­tu­tio­nel­len Rah­men mehr, sodass das Erin­nern seit­dem die Grund­la­ge des täg­li­chen jüdi­schen Lebens bil­det und ein beson­ders wich­ti­ges Merk­mal jüdi­schen Bewusst­seins dar­stellt. Das Erin­nern ist eine Kon­stan­te, die bis heu­te alle reli­giö­sen und gemein­schaft­li­chen Berei­che im Juden­tum durchzieht.

Doch wie kön­nen wir „Erin­nern“ über­haupt defi­nie­ren? Geht es im Juden­tum tat­säch­lich um Glau­bens­über­zeu­gun­gen oder viel­mehr um kon­kre­te all­täg­li­che Hand­lun­gen? Wor­an genau erin­nert man sich im Juden­tum? Wel­che Ver­hal­tens­wei­sen und Hand­lun­gen prä­gen das Erin­nern? Wie konn­te eine kol­lek­ti­ve Iden­ti­tät trotz Dia­spo­ra­si­tua­ti­on über Jahr­hun­der­te auf­recht­erhal­ten wer­den? Wodurch erhal­ten pro­fa­ne Hand­lun­gen eine tran­szen­den­te Dimension?

Erin­nern ist ein zen­tra­ler Bestand­teil des Juden­tums. Allein in der hebräi­schen Bibel kommt der Wort­stamm „sachar“ (erin­nern) 169 Mal in ver­schie­de­nen gram­ma­ti­ka­li­schen For­men vor. Infol­ge der Zer­stö­rung des Zwei­ten Tem­pels im Jahr 70 u. Z. hat­te das Juden­tum kei­nen insti­tu­tio­nel­len Rah­men mehr, sodass das Erin­nern seit­dem die Grund­la­ge des täg­li­chen jüdi­schen Lebens bil­det und ein beson­ders wich­ti­ges Merk­mal jüdi­schen Bewusst­seins dar­stellt. Das Erin­nern ist eine Kon­stan­te, die bis heu­te alle reli­giö­sen und gemein­schaft­li­chen Berei­che im Juden­tum durchzieht.

Doch wie kön­nen wir „Erin­nern“ über­haupt defi­nie­ren? Geht es im Juden­tum tat­säch­lich um Glau­bens­über­zeu­gun­gen oder viel­mehr um kon­kre­te all­täg­li­che Hand­lun­gen? Wor­an genau erin­nert man sich im Juden­tum? Wel­che Ver­hal­tens­wei­sen und Hand­lun­gen prä­gen das Erin­nern? Wie konn­te eine kol­lek­ti­ve Iden­ti­tät trotz Dia­spo­ra­si­tua­ti­on über Jahr­hun­der­te auf­recht­erhal­ten wer­den? Wodurch erhal­ten pro­fa­ne Hand­lun­gen eine tran­szen­den­te Dimension?

Refe­rent:

Mark Kras­nov ist Stu­di­en­rat an der Dil­theyschu­le Wies­ba­den, dem, der huma­nis­ti­schen Tra­di­ti­on ver­pflich­te­ten, ältes­ten Gym­na­si­um der Lan­des­haupt­stadt, und unter­rich­tet die Fächer Jüdi­sche Reli­gi­on, Hebrä­isch, Spa­nisch und Infor­ma­tik. Seit der Scho’ah ist er der ers­te (und bis­her ein­zi­ge) Leh­rer für das Fach Jüdi­sche Reli­gi­on im staat­li­chen Schul­dienst des Lan­des Hessen.

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