Jüdi­sches Lehrhaus

Wissen ist Macht — Bildung ist Schönheit!“

Vor­trag


Mon­tag, 8. Novem­ber, 18 – 19.30 Uhr
In Koope­ra­ti­on mit: vhs Wies­ba­den e.V.
Ort: Vil­la Schnitz­ler (oder online)
Infor­ma­tio­nen über die Hygie­ne­be­stim­mun­gen fin­den Sie hier.
Refe­rent: Hart­mut Boger, Vor­stand der vhs Wies­ba­den e.V.
Kos­ten: 5 €

Kurs: X13210 | Anmel­dung und Infos über die Volks­hoch­schu­le Wies­ba­den: Tele­fon 06 11 – 98 890 | Mail: anmeldung@vhs-wiesbaden.de | Home­page: www.vhs-wiesbaden.de

(Bild: Die Gedenk­stät­te in der Bern­hard-Schwarz-Stra­­ße © Stadt­ar­chiv Wies­ba­den, F.-Nr. 496)

Der – fast vergessene – Beitrag von Jüdinnen und Juden zur
demokratischen Volksbildung in Deutschland

Der Über­gang von der mon­ar­chis­­tisch-auto­­ri­­tär ver­fass­ten zur repu­­b­li­­ka­­nisch-demo­­kra­­ti­­schen Gesell­schafts­ord­nung nach dem Ers­ten Welt­krieg führ­te ab 1918 in Deutsch­land zu einer Umwäl­zung der Volks­bil­dung: Nicht mehr die Wis­sens­ver­mitt­lung von oben, son­dern das selbst erar­bei­te­te Wis­sen mün­di­ger Men­schen soll­te im Vor­der­grund ste­hen. Die Volks­hoch­schu­len als „Grund­ein­hei­ten des demo­kra­ti­schen Volks­staats“ soll­ten in die­ser Rich­tung wir­ken. Hier­bei spiel­ten deut­sche Jüdin­nen und Juden eine wich­ti­ge Rol­le. Genannt sei­en bei­spiel­haft Mar­tin Buber und Franz Rosen­zweig, die das Freie Jüdi­sche Lehr­haus in Frank­furt lei­te­ten, sowie Her­mann Hel­ler, Ada und Theo­dor Les­sing und Caro­la Rosenberg-Blume.

Am Bei­spiel der Städ­te Frank­furt, Wies­ba­den und Mainz soll deut­lich gemacht wer­den, wie wich­tig die jüdi­sche Bil­dungs­tra­di­ti­on für die Demo­kra­ti­sie­rung der Erwach­se­nen­bil­dung war – und für uns heu­te noch ist.

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