Jüdi­sches Lehrhaus

Wissen ist Macht – Bildung ist Schönheit!“

Der – fast ver­ges­se­ne – Beitrag …

Mitt­woch, 22. Febur­ar, 16 – 17:30 Uhr

Ort: Vil­la Schnitz­ler, Biebri­cher Allee 42
Anmel­dung bei der Volks­hoch­schu­le Wies­ba­den, Tele­fon 0611 9889–0
Mail: anmeldung@vhs-wiesbaden.de
Home­page: www.vhs-wiesbaden.de
Kurs Nr. N12017V

Die Teil­nah­me ist kostenfrei

Der – fast vergessene – Beitrag von Juden zur demokratischen Volksbildung in Deutschland

Der Über­gang von der mon­ar­chis­tisch-auto­ri­tär ver­fass­ten zur repu­bli­ka­nisch-demo­kra­ti­schen Gesell­schafts­ord­nung nach dem 1. Welt­krieg führ­te ab 1918 in Deutsch­land auch zu einer Umwäl­zung der Volks­bil­dung: Nicht mehr die Wis­sens­ver­mitt­lung von oben, son­dern das selbst erar­bei­te­te Wis­sen mün­di­ger Men­schen soll­te im Vor­der­grund ste­hen. Die Volks­hoch­schu­len als „Grund­ein­hei­ten des demo­kra­ti­schen Volks­staats“ soll­ten in die­ser Rich­tung wir­ken. Hier­bei spiel­ten Juden eine wich­ti­ge Rol­le. Genannt sei­en Mar­tin Buber, Franz Rosen­zweig, Her­mann Hel­ler, Ada und Theo­dor Les­sing und Caro­la Blu­me-Rosen­berg. 1933 wur­den die Volks­hoch­schu­len von den Nazis geschlos­sen und vie­le ihrer Reprä­sen­tan­ten ver­folgt, ver­trie­ben oder ermordet.

An die­sem Nach­mit­tag soll deut­lich gemacht wer­den, wie wich­tig die jüdi­sche Bil­dungs­tra­di­ti­on für die Demo­kra­ti­sie­rung der Erwach­se­nen­bil­dung war und für uns heu­te noch ist.

Refe­rent: Hart­mut Boger, Vor­stand der Volks­hoch­schu­le Wiesbaden

Menü