Jüdi­sches Lehrhaus

NILI – Eine jüdische Spionageorganisation im alten Palästina

NILI wur­de von Aaron Aaron­sohn und sei­ner Schwes­ter Sarah im ers­ten Weltkrieg …

Sarah Aaron­sohn (vor 1917)

Diens­tag, 29. Mai, 19 Uhr
Ort: Jüdi­sche Gemein­de Wiesbaden

5 € inkl. Wein­ver­kos­tung aus Isra­el | Anmel­dung erforderlich
Kos­ten­frei für Schü­ler und Studenten

NILI wur­de von Aaron Aaron­sohn und sei­ner Schwes­ter Sarah im ers­ten Welt­krieg gelei­tet, um die Eng­län­der gegen das Osma­ni­sche Reich, das mit Deutsch­land ver­bün­det war, zu unterstützen. 

Ihre Fami­lie stamm­te aus Rumä­ni­en und brach 1882 auf nach Paläs­ti­na, wo Baron Edmund de Roth­schild gro­ße Län­de­rei­en von den tür­ki­schen Groß­grund­be­sit­zern, den Effen­dis, ange­kauft hat­te — der Beginn des Gedan­kens, Juden wie­der eine Heim­statt zu geben.

Aaron und sei­ne Freun­de erkann­ten, dass man einen star­ken Part­ner brauch­te, um die osma­ni­sche Beset­zung zu been­den und boten sich den Eng­län­dern in Kai­ro als Spio­ne an. Sarah muss­te die gan­ze Spio­na­ge­tä­tig­keit zu Hau­se orga­ni­sie­ren. Anlauf­punkt war Ath­lit, nicht weit von Hai­fa gele­gen, wo auf geheim­nis­vol­len, ver­schlun­ge­nen Wegen Doku­men­te emp­fan­gen und wie­der mit­ge­nom­men wurden.

Die Refe­ren­tin, Esther Ell­rodt-Frei­man, ist unter ande­rem lang­jäh­ri­ge Dozen­tin an der Jüdi­schen Volks­hoch­schu­le Frank­furt. Sie wird beglei­tet am Kla­vier mit Musik von alten israe­li­schen Lie­dern, Klas­sik, und Folk­lo­re. Die Pia­nis­tin Sophia Moev ver­steht es wun­der­bar, den Tex­ten noch eine beson­de­re Umrah­mung zu geben. 

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