Jüdi­sches Lehrhaus

Filme in der Cali­gari FilmBühne

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Wie konnten sie überleben?

Drei jüdische Familiengeschichten, aufgezeichnet in Wiesbaden

Fil­me in der Cali­ga­ri FilmBühne

Sonn­tag, 30. Okto­ber, 17.30 Uhr

Caligari FilmBühne, Marktplatz 9

www.wiesbaden.de/caligari
Ein­tritt: 6 €, ermä­ßigt: 5 €

Kar­ten­vor­ver­kauf:
Cali­ga­ri, täg­lich 17 – 20.30 Uhr, reservierung-caligari@wiesbaden.de
oder Tou­rist Infor­ma­ti­on, Markt­platz 1 

Die Fil­me von Doro­thee Lott­mann-Kae­se­ler und Harald Kunt­ze ent­stan­den im Auf­trag der Jüdi­schen Gemein­de Wies­ba­den mit För­de­rung des Kul­tur­am­tes der Lan­des­haupt­stadt Wiesbaden.

D 2015/16, 108 Min., FSK: ungeprüft


Fami­lie Salus — Ein jüdi­sches Schick­sal in Euro­pa (37 Min.)

2mal-Salus_kMehr als ein Jahr­hun­dert umspannt das Leben von Her­ta Salus. Sie erzählt von Kai­sers­lau­tern, den Pra­ger Jah­ren von 1933 bis zur Depor­ta­ti­on mit ihrem Mann ins Ghet­to Riga, vom getrenn­ten und ganz unwahr­schein­li­chen Über­le­ben in Lagern bis zum zufäl­lig gemein­sa­men „Todes­marsch“, der Rück­kehr nach Prag; dem Ver­lust fast aller Ange­hö­ri­gen. Aber der Sohn Jiri Salus wächst als jüdi­sches Kind dort auf und schafft es, im Stu­den­ten­al­ter mit sei­nen Eltern in den Wes­ten nach Wies­ba­den zu kommen.

 

Mar­got Wisch — Ein Leben (19 Min.)

margot-schule_kDie Kind­heit von Mar­got Wisch im jüdi­schen Frank­furt ende­te 1936. Die Eltern Pau­la und Josef Strauß flo­hen mit ihr nach Chi­le. Dort ging sie zur Schu­le, hei­ra­te­te und bekam zwei Söh­ne. Einer lebt bis heu­te in Chi­le, der ande­re ging nach Isra­el. Ihren Ehe­mann, Her­bert Wisch, zog es zurück nach Deutsch­land, obwohl kaum noch Ver­wand­te leb­ten. Auch Mar­got kam schließ­lich mit ihrer Mut­ter nach Wies­ba­den, hei­misch in der Spra­che und der Jüdi­schen Gemeinde.

 

Fami­lie Buch­mann — von Weiß­russ­land nach Wies­ba­den (52 Min.)

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Ida Kauf­mann und Efro­im Buch­mann konn­ten bei­de als Kin­der mit ihren Eltern 1941 durch lan­ge Fluch­ten dem Krieg mit sei­nen Mas­sen­mor­den ent­kom­men; ihnen fie­len in Weiß­russ­land fast alle Juden zum Opfer. Die Fami­li­en kehr­ten zurück nach Mozyr, aber die jüdi­sche Tra­di­ti­on und die jid­di­sche Spra­che waren fast ver­lo­ren. Ihre Namen wie­sen sie als Juden aus: „Wir waren in Russ­land immer die Juden – und hier sind wir Rus­sen.“ Sohn Mischa erzählt, wie meh­re­re Genera­tio­nen einer Groß­fa­mi­lie einen neu­en Anfang in Wies­ba­den machten.

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