Tar­but

Lesung und Gespräch Barbara Honigmann liest aus ihrem Buch „Mischka“

nov

Lesung und Gespräch Barbara Honigmann liest aus ihrem Buch „Mischka“

Mode­ra­ti­on: N.N.

Don­ners­tag, 12. Novem­ber 2026, 19.30 Uhr

Ein­tritt: 12 € / erm. 9 € zzgl. VVG.
Kar­ten­vor­ver­kauf über die Tou­rist-Info und
www.wiesbaden.de/literaturhaus
Abend­kas­se: 15 € / erm. 11 €

Ver­an­stal­tungs­ort: Lite­ra­tur­haus Vil­la Cle­men­ti­ne, Frank­fur­ter Stra­ße 1, 65189 Wiesbaden

In Koope­ra­ti­on mit: Lite­ra­tur­haus Vil­la Clementine/Kulturamt Wiesbaden

(Foto: © Peter-And­re­as Hassiepen)

Bar­ba­ra Honig­manns Leben ist reich an Begeg­nun­gen und an vie­le davon hat sie sich schrei­bend erin­nert. In ihrem neu­es­ten Werk „Misch­ka“ erzählt sie vom jüdisch-kom­­mu­­nis­­ti­­schen Milieu des 20. Jahr­hun­derts. Exem­pla­risch nimmt sie mit genau­er Beob­ach­tungs­ga­be drei Lebens­ge­schich­ten aus der rus­si­schen Dis­si­den­ten­be­we­gung in den Blick und ver­webt die­se mit ihrer eige­nen Biografie.

Vor allem Misch­kas Geschich­te sticht dar­aus her­vor. In jun­gen Jah­ren über­zeug­te Kom­mu­nis­tin, über­leb­te sie den Gulag, und mach­te ihre Mos­kau­er Küche spä­ter zum Treff­punkt für Dis­si­den­ten. Dort lernt Bar­ba­ra Honig­mann sie ken­nen. Und dort trifft sie auch einen Kreis von Intel­lek­tu­el­len an, zu dem etwa Hein­rich Böll oder Lew Kope­lew zählen.

Honig­mann selbst ist Jahr­gang 1949 und gehört damit zur „zwei­ten Gene­ra­ti­on“ nach der Sho­ah. Uner­müd­lich eröff­net sie mit ihren Büchern viel­fäl­ti­ge Per­spek­ti­ven auf jüdi­sche Identitäten.

In Koope­ra­ti­on mit: Lite­ra­tur­haus Vil­la Clementine/Kulturamt Wiesbaden