Tar­but

Film: “Endlich Tacheles”

okt

Endlich Tacheles

Sams­tag, 8. Okto­ber, 20.00 Uhr

Ver­an­stal­tungs­ort:
Cali­ga­ri Film­Büh­ne, Markt­platz 9 (hin­ter der Markt­kir­che), 65183 Wiesbaden

Ein­tritt: 8 €, ermä­ßigt: 7 €, mit Wies­ba­de­ner Film­kunst­kar­te: 6 €

Kar­ten­vor­ver­kauf:
Online: www.wiesbaden.de/caligari
Cali­ga­ri Film­Büh­ne: täg­lich 17.00 – 20.30 Uhr
Tou­rist Infor­ma­ti­on, Markt­platz 1 | Öff­nungs­zei­ten: Mo. – Sa. 10.00 – 18.00 Uhr
Bis Ende Sep­tem­ber: So. 11.00 – 15.00 Uhr

D 2020, 104 Min., FSK: ab 12
Buch & Regie: Jana Mat­thes, Andrea Schramm
Kame­ra: Lars Bart­hel, Andrej Johan­nes Thieme
Musik: The Notwist, Bernd Jestram
Mit: Yaar Harell

Yaar ist ein jun­ger jüdi­scher Ber­li­ner, der davon träumt, Game­de­si­gner zu wer­den. Mit dem Juden­tum ver­bin­det er nichts als Opfer, die sich zur Schlacht­bank füh­ren lie­ßen. Sei­nem Vater wirft er vor, am Holo­caust zu lei­den, den er nicht ein­mal selbst erlebt hat. Aus Rebel­li­on will Yaar ein Com­pu­ter­spiel ent­wi­ckeln: „Sho­ah. Als Gott schlief.“ In dem von ihm kre­ierten Deutsch­land um 1940 kön­nen Juden sich weh­ren, Nazis mensch­lich han­deln. Yaars Vater ist scho­ckiert. In Sarah und Mar­cel fin­det er Mit­strei­ten­de für die Ent­wick­lung sei­nes Com­pu­ter­spiels. Yaar macht sei­ne Oma Rina zum Vor­bild für die jun­ge Jüdin im Spiel. Ihr Gegen­spie­ler, ein SS-Offi­­zier, ist von einem rea­len Vor­fah­ren von Mar­cel inspi­riert. Die drei sind sich einig: Die alten Rol­len­zu­schrei­bun­gen von Täte­rin­nen und Tätern und Opfern ste­hen ihnen im Weg, und die Ver­gan­gen­heit soll end­lich vor­bei sein! Sie rei­sen zusam­men in Rinas Geburts­ort Kra­kau, wo Yaar ein furcht­ba­res Fami­li­en­ge­heim­nis auf­deckt. Aus Spiel wird Ernst. Die drei erken­nen, was die Ereig­nis­se der Ver­gan­gen­heit mit ihnen selbst zu tun haben – als Enkel der dama­li­gen Opfer und Täter. Eine schmerz­haf­te Aus­ein­an­der­set­zung mit der eige­nen Geschich­te beginnt, die auch die Bezie­hung zwi­schen Vater und Sohn verändert.

In Koope­ra­ti­on mit: Kul­tur­amt Wies­ba­den – Cali­ga­ri FilmBühne

(Bil­der: © Schramm Mat­thes Film)