Tar­but

Lesung: „Ich bin noch nie einem Juden begegnet…“

okt

Gerhard Haase-Hindenberg liest aus seinem Buch „Ich bin noch nie einem Juden begegnet…“


Don­ners­tag, 21. Okto­ber, 19 Uhr
Ort: Jüdi­sche Gemein­de Wies­ba­den und online

Ich bin noch nie einem Juden begeg­net“: Die­sen Satz haben die meis­ten Jüdin­nen und Juden schon ein­mal gehört. Gegen Fremd­heit und Igno­ranz setzt Ger­hard Haa­­se-Hin­­den­­berg aktu­el­le Lebens­ge­schich­ten, die von der Viel­falt jüdi­schen Lebens in Deutsch­land erzählen.

Die Geschich­te las­tet schwer auf dem Ver­hält­nis zwi­schen Juden und Nicht­ju­den in Deutschland.

Vie­le Mög­lich­kei­ten zur Begeg­nung, denn über 70 Jah­re nach der Sho­ah leben mehr als 200 000 jüdi­sche Men­schen hier. Und woher will man über­haupt wis­sen, dass man noch nie einen Juden getrof­fen hat?

Ger­hard Haa­­se-Hin­­den­­berg erzählt vom Reich­tum und der Viel­falt jüdi­schen Lebens in Deutsch­land. Er berich­tet von den Kin­dern und Enkeln von Sho­ah-Über­­­le­­ben­­den, von Juden, die aus Ost­eu­ro­pa, Isra­el und Ame­ri­ka nach Deutsch­land gezo­gen sind, eben­so von Men­schen, die aus ver­schie­de­nen Grün­den zum Juden­tum kon­ver­tier­ten. Ihren All­tag, ihre Erfah­run­gen, ihre Hoff­nun­gen und die Bedro­hung durch den wach­sen­den Anti­se­mi­tis­mus ver­webt er mit Erklä­run­gen zu Sym­bo­len, Glau­bens­pra­xis und Geschichte.

Wer Haa­­se-Hin­­den­­bergs Pan­ora­ma jüdi­schen Lebens gele­sen hat, wer den Men­schen durch sei­ne Por­träts nahe­ge­kom­men ist, wird nicht mehr behaup­ten: „Ich bin noch nie einem Juden begegnet.“

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