
Montag, 19. Januar 2026, 19 Uhr
Ort: Jüdische Gemeinde Wiesbaden

(Bild: Befreite jüdische Frauen aus dem Buchenwalder Außenlager Lippstadt. Fotoarchiv Buchenwald, Sign. 039.027. Fotograf: unbekannt)
„Aber Meine sind nicht da – ich bin allein“ Jüdisches Leben nach der Befreiung 1945 Vortrag von Christina Wirth
Anhand der Geschichte der Jüdin Anna Kaletska, die im September 1946 in Wiesbaden durch den Psychologen David P. Boder interviewt wurde, beschäftigt sich Christina Wirth mit dem Themenkomplex der Befreiung 1945.
Anna Kaletska wurde zusammen mit knapp 800 jüdischen Frauen in einem westfälischen Dorf befreit und äußert sich hoffnungslos und höchst traumatisiert in ihrem Interview über das Erlebte.
Anhand ihrer Geschichte zeigt sich, dass die Befreiung für viele zwar das Ende der Verfolgungs- aber nicht das Ende der Leidensgeschichte war.
Auftakt der Reihe „27. Januar — Erinnern an die Opfer“.
Weitere Infos unter: www.wiesbaden.de/erinnern
In Kooperation mit: Stadtarchiv Wiesbaden


















