
Donnerstag, 12. Februar 2026, 18 Uhr
Ort: Jüdische Gemeinde Wiesbaden

„Ich bin als Emigrantenkind geboren …“
Mascha Kaléko (1907–1975) war eine deutschsprachige, jüdische Dichterin, die in Berlin sehr erfolgreich war. 1938 musste sie zusammen mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn vor der Verfolgung durch das NS-Regime fliehen.
In den Gedichten, die sie im Exil in New York und Jerusalem schrieb, reflektiert sie die Erfahrung des Heimatverlusts und bezieht dezidiert Stellung gegenüber der deutschen Politik von 1933 bis 1945, der „Vergangenheitsbewältigung“ sowie dem politischen Klima in der BRD.
Als Beispiele seien „Höre, Deutschland!“ (1943) und „Deutschland, ein Kindermärchen“ (1956) genannt. Die Veranstaltung wird musikalisch mit Werken renommierter jüdischer Komponisten wie George Gershwin und Sholom Secunda begleitet.
Mit Hartmut Boger und Elke Weber-Boger. Musikalische Begleitung: Duo Contraverso (Cornelia Thorspecken, Querflöte; Hartmut Boger, Kontrabass).


















