Jüdi­sches Lehrhaus

Das Ungesagte

Vor­trag

Sonn­tag, 8. Febru­ar 2026, 16.45 Uhr
Ort: Mur­n­au-Fil­m­­the­a­­ter, Murnaustr. 6

Ein­tritt: 10 €, ermä­ßigt 9 €, mit Wies­ba­de­ner Film­kunst­kar­te 8 €

Kar­ten­vor­ver­kauf:
Online unter www.murnau-stiftung.de/filmtheater oder
Kino­kas­se, jeweils ab 30 Minu­ten vor Beginn der Vorstellung

DE 2025, 143 Min., DF, FSK: ab 12
Regie: Patri­cia Hec­tor und Lothar Herzog

(Bild: Anke bei der Durch­sicht ihrer Unter­la­gen. Foto: imFilm Agen­tur + Verleih)

Das Ungesagte

Die meis­ten Deut­schen, die damals für das NS-Regime waren, haben nach 1945 nie wie­der über die­se Zeit gespro­chen. In fast allen deut­schen Fami­li­en war das The­ma tabu: Das Unge­sag­te. Der Doku­men­tar­film wählt einen psy­cho­lo­gi­schen Ansatz, um her­aus­zu­fin­den, was die­se Men­schen damals genau dach­ten und fühl­ten – und wie sie heu­te ihre Betei­li­gung bzw. Invol­viert­heit in das NS-Regime beur­tei­len. Die Aus­sa­gen sind schmerz­haft ehr­lich, teils ver­stö­rend, aber auch berüh­rend, dabei glei­cher­ma­ßen geprägt von mora­li­schem Zwie­spalt, ver­dräng­ten Schuld­ge­füh­len, Trau­ma und Trau­er. Zudem erzäh­len auch jüdi­sche Über­le­ben­de, und erhel­len die bis heu­te ver­blie­be­nen blin­den Fle­cken in der Per­spek­ti­ve der dama­li­gen Mehr­heits­ge­sell­schaft. Die Ver­bin­dung bei­der Per­spek­ti­ven eröff­net uner­war­te­te, erschüt­tern­de Erkenntnisse.

In Koope­ra­ti­on mit: Murnau-Filmtheater

Ähnliche Beiträge