Jüdi­sches Lehrhaus

NS-Provenienzforschung — vom Projekt zur kontinuierlichen Aufgabe

Vor­trag

Don­ners­tag, 4. Dezem­ber 2025, 18 Uhr
Ort: Muse­um Wies­ba­den, Vortragssaal,
Frie­d­rich-Ebert-Allee 2, 65185, Wiesbaden

Kos­ten­frei | Anmel­dung erforderlich

NS-Provenienzforschung — vom Projekt zur kontinuierlichen Aufgabe

(Bild: © ZSPF)

Im Janu­ar 2015 wur­de auf Initia­ti­ve der hes­si­schen Lan­des­re­gie­rung die Zen­tra­le Stel­le für Pro­ve­ni­enz­for­schung Hes­sen (ZSPF) ein­ge­rich­tet, um die bereits bestehen­den Maß­nah­men zur Suche nach NS-ver­­­fol­­gungs­­­be­­dingt ent­zo­ge­nem Kul­tur­gut in Hes­sen auch insti­tu­tio­nell zu fes­ti­gen und zu ver­ste­ti­gen. Zu den Kern­auf­ga­ben der For­sche­rin­nen und For­scher gehört die Iden­ti­fi­zie­rung von NS-ver­­­fol­­gungs­­­be­­dingt ent­zo­ge­nem Kul­tur­gut, ins­be­son­de­re aus jüdi­schem Besitz, inner­halb der Samm­lun­gen der hes­si­schen Landesmuseen.

Nach einer kur­zen Zusam­men­fas­sung der Grund­la­gen von Pro­ve­ni­enz­for­schung zu NS-Rau­b­­gut wird der Vor­trag anhand meh­re­rer unter­schied­li­cher Fall­bei­spie­le aus der Samm­lung des Muse­ums Wies­ba­den die Vor­ge­hens­wei­se, Chan­cen und Gren­zen der Pro­ve­ni­enz­for­schung näher vorstellen.

Refe­ren­tin: Miri­am Oli­via Merz ist Kunst­his­to­ri­ke­rin und Pro­ve­ni­enz­for­sche­rin. Von 2010 bis 2014 war sie am Muse­um Wies­ba­den zustän­dig für das Pro­jekt Pro­ve­ni­enz­for­schung zu Kunst­wer­ken, die im Zeit­raum von 1935 bis 1945 für die Wies­ba­de­ner Gemäl­de­ga­le­rie erwor­ben wur­den. Das lang­jäh­ri­ge Pro­jekt wur­de von der Arbeits­stel­le für Pro­ve­ni­enz­for­schung und ‑recher­che aus Mit­teln des Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medi­en (BKM) geför­dert. Seit Janu­ar 2015 ist sie Pro­ve­ni­enz­for­sche­rin an der Zen­tra­len Stel­le für Pro­ve­ni­enz­for­schung Hes­sen mit Sitz im Muse­um Wiesbaden.

In Koope­ra­ti­on mit der Zen­tra­len Stel­le für Pro­ve­ni­enz­for­schung Hessen/Museum Wiesbaden

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