Jüdi­sches Lehrhaus

Schonzeit vorbei | Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus

Lesung

Lesung mit der Autorin Juna Grossmann

Don­ners­tag, 18. Janu­ar 2024, 19 Uhr

Ort: Jüdi­sche Gemein­de Wiesbaden

Kos­ten­frei | Anmel­dung per E‑Mail erforderlich

Die­se Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Rei­he „27. Janu­ar — Erin­nern an die Opfer“

Juna Gross­mann berich­tet in ihrem auf­rüt­teln­den Buch davon, was man erlebt, gibt man sich heut­zu­ta­ge in Deutsch­land als jüdisch zu erken­nen. Sie schreibt von ihren Erfah­run­gen, wie offe­ne juden­feind­li­che Angrif­fe zuneh­men, lau­ter wer­den und bedrohlicher.
Ihre Geschich­ten hat sie im Lauf der zurück­lie­gen­den zwei Jahr­zehn­te selbst erlebt. Sie berich­tet von einer Angst, die sie vor eini­gen Jah­ren noch nicht kann­te, und davon, wie sie eines Tages merk­te, dass auch sie mitt­ler­wei­le auf gepack­ten Kof­fern lebt, bereit zur Flucht vor dem Hass.
Juna Gross­mann, gebo­ren 1976 in (Ost-)Berlin, hat Son­der­päd­ago­gik stu­diert und arbei­tet seit vie­len Jah­ren in Gedenk­stät­ten und Muse­en. Sie lei­tet das Aus­stel­lungs­bü­ro eines Ber­li­ner Muse­ums und mode­riert mit ande­ren die Sen­dung „Aus der Jüdi­schen Welt“ im Deutsch­land­funk Kul­tur. Seit 2008 betreibt Juna Gross­mann den Blog „irgendwiejuedisch.com“ und enga­giert sich ehren­amt­lich bei „meetajew.de“.

In Koope­ra­ti­on mit: Evan­ge­li­sches Deka­nat Wies­ba­den, Katho­li­sche Stadt­kir­che und Gesell­schaft für Chris­t­­lich-Jüdi­­sche Zusam­men­ar­beit Wiesbaden

Ähnliche Beiträge